Chronologie der Ruscherei

 

1520

Abriegelung der Maade
18. Jahrhundert Bau des Weidebauernhofes auf dem Gelände der Ruscherei.
1853 Jadegebiet wird preußisch.
1870 Verkauf der Ruscherei an den Fiskus.
1873 Aus militärischen Gründen wird die Umfangstrasse durch die Hofparzelle gelegt.
Besitzer war zu der Zeit Johann Alrichs Wilken, davor Helmerichs Janssen.
1937 Zusammenlegung von Rüstringen und Wilhelmshaven.
1939 bis 1941 Bau des Wohngebietes Altengroden-Nord auf großen Teilen der Ländereien der Ruscherei nach Plänen der Marine.
Bau der Kläranlage Coldewei auf einen Teil der Ländereien der Ruscherei.
bis 1945 Bewirtschaftung der Ruscherei durch den Pächter Siebelt Janssen.
1956 Demonstrativbauhaben Altengroden-Süd
1961 Bau der Schule Altengroden auf dem Gelände der Ruscherei.
1945 bis 1978 Bewirtschaftung der Ruscherei durch den Pächter Siegfried de Vries.
November 1976 Brandstiftung am Wirtschaftsgebäude der Ruscherei.
September 1978 Brandstiftung an Garage und Schober.
Oktober 1978 Weitere Brandstiftung, Aufgabe der Hofstelle.
27.11.1978 Das Sozialdezernat wird durch die Verwaltungsspitze beauftragt, für die abgebrannte Klinkeburgschule eine Verwendungsmöglichkeit evtl. als Seniorentreff zu überprüfen.
30.11.1979 Der Bürgerverein Altengroden schlägt dem Oberstadtdirektor ein Alten- / Bürgertreffpunkt in der abgebrannten Klinkeburgschule vor.
7.1.1980 Die Verwaltung empfiehlt, die Schule Klinkeburg durch Bürger in Selbsthilfe herrichten zu lassen.
20.2.1980 Die Kreishandwerkerschaft bezeichnet Selbsthilfe der Bürger als "Aufforderung zur Schwarzarbeit".
5.3.1980 Gespräche zwischen Parteien, Bürgerverein und Sozialdezernat im Kreuzelwerk.
21.5.1980 Vorlage von Vorentwurfsplanung und Konzeption für die Umnutzung der Klinkeburgschule durch das Hochbauamt.
23.6.1980 Positive Stellungnahme des Stadtjugendpflegers W. Adam zur Konzeption.
25.6.1980 Gründung des "Fördervereins Stadtteilhaus Altengroden e.V."
1.7.1980 Ablehnung der Umnutzung der Klinkeburgschule durch das Bauordnungsamt.
Juli 1980 Überprüfung des erhaltungswürdigen Baumbestandes der Ruscherei.
August 1980 Vorentwurfsplanung für die Umnutzung der Ruscherei zum Stadtteilhaus durch das Hochbauamt.
15.8.1980 Positiver Bescheid der Bauvoranfrage zur Umnutzung der Ruscherei zum Stadtteilhaus durch das Bauordnungsamt.
4.9.1980 Kostenberechnung durch das Hochbauamt über 370.000,- DM
September 1980 Sozialdezernat bestätigt ausdrücklich die Notwendigkeit des Stadtteilhauses für Zwecke der Jugend- und Altenpflege und empfiehlt mindestens einen Betreuer.
Oktober 1980 Einstellung der Restfinanzierung in den 2. Nachtragshaushalt.
17.10.1980 Verhandlungen über Nutzungsvertrag zwischen OStDir Dr. Eickmeier / OB Krell und Förderverein.
18.101980 Erster Arbeitseinsatz der Bürger Altengrodens - BV Altengroden e.V., Ortsverein SPD Altengroden, Förderverein Stadtteilhaus - für das Stadtteilhaus: Bergen der Pflasterung aus der Klinkeburgschule für die Außenanlage der Ruscherei.
6.11.1980 Mitgliederversammlung des Fördervereins, in der die ausgehandelte Fassung des Nutzungsvertrages mit der Stadt verabschiedet wurde.
6.12.1980 Unterzeichnung des Nutzungsvertrages durch OStDir Dr. Eickmeier, OB Krell, 1. Vors. Drewes und 2. Vors. Fellmann im Gebäude der Ruscherei.
Dezember 1980 Beginn der Bauarbeiten am Stadtteilhaus.